Sumatra: Feuer wüten, die Nahrung ist knapp

Die Trockenzeit auf Sumatra hält weiter an, großflächige Buschfeuer stellen zunehmend eine Gefahr für die Sumatra-Elefanten dar. Doch dank unserer treuen Spenderinnen und Spender können wir den Tieren durch einen Soforthilfe-Einsatz Schutz schenken.

Hintergrund: Elefanten in Indonesien

Im Way Kambas Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra verlassen die heimischen Sumatra-Elefanten immer häufiger den Wald. Dies sorgt für gefährliche Mensch-Elefanten-Begegnungen. In und um den Nationalpark setzen wir uns gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Community for Sumatra Nature Conservation (CSNC) für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier sowie eine bessere Lebensqualität der Elefanten ein - durch Elefantenpatrouillen.

Zum Projekt

In den vergangenen Wochen wurden bereits große Mengen Nahrung für die 27 zahmen Elefanten bereitgestellt: Hunderte Kilogramm Futter wie Kokospalmenblätter, Maisblätter und -kolben wurden dazu aus der lokalen Landwirtschaft rund um den Nationalpark in die Stationen der Elephant-Response-Units geschafft. Um auch die Bedürfnisse der Tiere nach mindestens 70 Liter Wasser am Tag zu stillen, wurden Becken angelegt, in denen sie nach Belieben trinken können.

Gestärkt sind die Patrouillen dann rund um die Uhr unterwegs. Die Mahouts halten Ausschau nach Bränden und löschen diese umgehend. Kleinere Feuer werden im Keim erstickt, bevor sie sich ausbreiten können. Und selbst größere – wie zuletzt ein 50 Hektar großes Buschfeuer – konnten in der Margahayu-Region des Nationalparks so erfolgreich gestoppt werden.

Zudem durchstreifen die Elefanten den Park und beobachten die wandernden wilden Elefantenherden, die sich in ihrer Not gefährlich nahe an den Lebens- und Anbauraum der Menschen bewegen. Das Problem: Die Grenzregionen zeichnen sich durch Flüsse aus, die für die Tiere normalerweise nicht als Quelle dienen. In dieser intensiven und langanhaltenden Trockenzeit aber sind sie in vielen Teilen des Nationalparks der einzige noch verbleibende Wasservorrat. Im Westen des Parks wurde gerade erst eine Herde aus 12 Tieren von den zahmen Elefanten zurückgedrängt, als sie versuchte, durch den Fluss auf die Felder zu gelangen. Und im Norden des Landes wiesen die Tiere eine 60 Tiere starke Herde durch ihre ganz eigene Kommunikation in den Wald zurück.

Es ist fast als würden sie ihnen zurufen: „Bleibt im Park, hier mit uns ist es sicherer.“

Hoffnungsvoll blicken wir jetzt auf die nächsten Wochen: Das nationale Wetterinstitut Indonesiens hat für Mitte des Monats Regen vorhergesagt. Drücken Sie mit uns die Daumen, dass sich die Vorhersagen bewahrheiten und die extreme Not der Tiere ein Ende findet.

Stehen Sie den Elefanten bei!

Schon mit 35 Euro finanzieren Sie einen Teil des täglichen Futters, das in dieser extremen Trockenzeit zusätzlich gekauft werden muss.

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