| |

SMACC Global Summit 2026 in Indonesien

Die weltweit erste internationale Konferenz zum Thema Online-Tierquälerei brachte mehr als 130 Teilnehmende aus 30 Ländern zusammen – darunter Regierungen, Plattformen, Strafverfolgungsbehörden, Forschende, Veterinärmediziner*innen und Tierschutzorganisationen wie uns, die Welttierschutzgesellschaft. Sie war die Bestätigung, dass ein Thema, für das wir uns seit Jahren einsetzen, inzwischen weltweit als ernstzunehmende gesellschaftliche, politische und digitale Herausforderung wahrgenommen wird. Und sie brachte Ergebnisse, von denen wir Ihnen hier im Rück- und Einblick berichten:

Die Kampagne #StopptTierleid in sozialen Netzwerken ist eine Initiative der Welttierschutzgesellschaft (WTG), die am 4. Oktober 2020 gestartet wurde. Unser Ziel ist es, die verherrlichende und verharmlosende Darstellung von Tierleid in sozialen Netzwerken zu stoppen. Ausgangspunkt der Kampagne ist die Beobachtung, dass Tierquälerei auf Plattformen wie YouTube, TikTok, Facebook oder Instagram oftmals nicht nur gezeigt, sondern durch Klicks, Likes, Kommentare und Empfehlungsalgorithmen zusätzlich verbreitet und teilweise sogar monetarisiert wird. Es wird zudem Tierleid für Klicks und Reichweite produziert.

Mit der Kampagne verfolgen wir drei zentrale Ziele:

  • Verantwortung der Plattformen stärken: Soziale Netzwerke sollen ihre Gemeinschaftsstandards ausdrücklich um Tierleid ergänzen und Moderator*innen entsprechend schulen.
  • Gesetzliche Regelungen schaffen: Wir fordern eine rechtliche Grundlage gegen die verherrlichende und verharmlosende Darstellung von Tierleid.
  • Nutzer*innen sensibilisieren: Durch Informationsmaterialien und Leitfäden sollen Menschen Tierleid erkennen, melden und verantwortungsvoll mit entsprechenden Inhalten umgehen können.

Seit dem Start haben wir im Rahmen der Kampagnenarbeit zahlreiche politische Gespräche geführt, den Austausch mit Plattformbetreibern angestoßen sowie durch Öffentlichkeitsarbeit und Medienarbeit das Thema in die Gesellschaft getragen.

SMACC steht für Social Media Animal Cruelty Coalition. Die Koalition ist ein Programm der Asia for Animals Coalition und wurde 2022 gegründet, um gegen Tierquälerei vorzugehen, die über soziale Medien verbreitet, verstärkt oder monetarisiert wird. SMACC bringt zahlreiche internationale Akteure zusammen, darunter Tierschutzorganisationen, Forschende, Veterinärmediziner*innen, Strafverfolgungsbehörden, Plattformen und politische Entscheidungsträger*innen.

Für die WTG und die Kampagne #StopptTierleid ist SMACC ein wichtiger internationaler Partner. Viele Themen, die innerhalb von SMACC diskutiert werden – etwa die Verantwortung sozialer Netzwerke, die Rolle von Algorithmen, die Notwendigkeit gesetzlicher Regelungen oder die Bekämpfung von Affenqual- und „Crush“-Inhalten – stehen bereits seit vielen Jahren auch im Mittelpunkt der Kampagnenarbeit der WTG.

SMACC bringt diese Themen in den globalen Kontext und schafft das weltweit führende Netzwerk zur Bekämpfung von Tierquälerei in sozialen Medien. Mit gebündelten Kräften arbeiten wir gemeinsam daran, mit Regierungen, Plattformen und Zivilgesellschaft Lösungen zu gestalten.

Wiebke Plasse ist Leiterin Kommunikation der WTG und Verantwortliche für die Kampagne #StopptTierleid in sozialen Netzwerken. Sie hat am SMACC Global Summit 2026 auf Bali teilgenommen und eine der Sessions (5) moderiert:

Was war der SMACC Global Summit 2026?

Der SMACC Global Summit 2026 auf Bali war die weltweit erste internationale Konferenz, die sich ausschließlich mit Online-Tierquälerei befasste. Unter dem Motto „Building Cross-Sector Collaboration to End Online Animal Cruelty“ (deutsch: „Sektorübergreifende Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Tierquälerei im digitalen Raum“) wurde über Themen wie Affenhass, Wildtierausbeutung, Algorithmen, Künstliche Intelligenz, digitale Ermittlungen, Plattformverantwortung und gesetzliche Rahmenbedingungen diskutiert. Ziel war es, Online-Tierquälerei zu dokumentieren, ihre Ursachen zu analysieren und gemeinsam Lösungen in den Bereichen Technologie, Plattform-Moderation, Strafverfolgung, Gesetzgebung und Aufklärung zu entwickeln. 

Bereits in ihrer Eröffnungsrede machte Nicola O’Brien, Lead Coordinator von SMACC, deutlich, wie stark die Bewegung gewachsen ist. SMACC zählt mittlerweile 49 Mitgliedsorganisationen. Eindrücklich schilderte sie auch ihre Einordnung von Online-Tierquälerei als eine Art Frühwarnsystem für gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Sie betonte die Bedeutung eines systemischen Ansatzes: Nicht einzelne Inhalte stehen im Mittelpunkt, sondern die Entwicklung von effektiver Gesetzgebung, deren Umsetzung sowie die zugrundeliegenden digitalen Strukturen. Gleichzeitig wurde deutlich, welches Potenzial neue Technologien und insbesondere KI bei der Bekämpfung von Tierleid im Internet haben können.

Ein wiederkehrendes Motiv der Konferenz lautete: „Es kann auch in Ihrem Land passieren“. Sasa Vernandes von Sintesia Animalia Indonesia machte damit etwa deutlich, was wir auch hierzulande dokumentieren: Das Tierleid, das in sozialen Netzwerken verbreitet wird, erfährt überall Nachfrage – auch in Deutschland. Die Inhalte werden geliked, kommentiert, verbreitet und zum Teil sogar beauftragt. Online-Tierquälerei ist also kein lokales Phänomen, sondern ein globales Problem, das Grenzen, Plattformen und Rechtsräume überschreitet. Das zeigt, dass systematische Probleme wie dieses auch systematische Antworten benötigen. Genau diese Erkenntnis und grundlegende Bewertung des Themas im globalen Kontext zog sich durch nahezu alle Sessions.

Video-Aufzeichnungen verfügbar:

Sie können die beiden Summit-Tage auch digital nachsehen. Die Mitschnitte bieten einen umfassenden Einblick in die Diskussionen rund um Online-Tierquälerei, Plattformverantwortung, Künstliche Intelligenz, digitale Ermittlungen, Gesetzgebung und internationale Zusammenarbeit. Sie zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedliche Akteur*innen – von Regierungen und Strafverfolgungsbehörden über Technologieunternehmen und Plattformen bis hin zu Tierschutzorganisationen – gemeinsam nach Lösungen suchen. Die Aufzeichnungen sind eine wertvolle Ressource, um die Sessions nachzuverfolgen und in die Diskussionen und Thematiken einzusteigen.

Bitte schauen Sie die Aufzeichnungen nach Möglichkeit an und tragen Sie mit dazu bei, dass die Impulse des Summits weit über die zwei Veranstaltungstage hinaus Wirkung entfalten.

Mehrere Sessions widmeten sich der Frage, wie Täter*innen identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden können. Juristische Expert*innen wiesen darauf hin, dass die Verantwortlichen häufig hinter anonymen Profilen verborgen bleiben. Gleichzeitig berichteten Ermittler*innen und Organisationen über erfolgreiche Vorgehensweisen. Besonders eindrucksvoll war die Präsentation von Animals Asia in Vietnam, die 128 YouTube-Kanäle mit insgesamt 73 Millionen Abonnent*innen mit Inhalten zu Affen-Qual dokumentieren konnten. Ein Satz blieb mir in dieser eindrucksvollen Session besonders im Gedächtnis:

Hinter jedem Babyaffen auf dem Bildschirm steckt ein totes Muttertier in der Wildnis.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Gesetzgebung. Winaya Tippy von SMACC stellte internationale Entwicklungen vor, darunter den Digital Services Act (DSA), Online-Safety-Gesetze sowie die Möglichkeit eines internationalen Rahmens auf Grundlage bestehender UN-Konventionen. Für mich war besonders relevant, dass die Diskussion zunehmend weg von Einzelfällen und hin zu strukturellen Lösungen führt – ein Ansatz, den wir bei der WTG auch seit Jahren vertreten.

Zum Thema Ermittlungen und Strafverfolgung gab es weitere spannende Sessions. Besonders inspirierend fand ich die Beiträge von Shalimar Oliver von Humane World for Animals US und weiteren Expert*innen zur Frage, wie Online-Beweise erfolgreich in Strafverfahren überführt werden können. Die zentrale Botschaft lautete: Erfolgreiche Ermittlungen brauchen Zeit, Vertrauen und enge Zusammenarbeit zwischen NGOs, Strafverfolgungsbehörden und Medien. Eine wichtige Betonung lag auch darauf, dass Tierquälerei häufig mit anderen Kriminalitätsformen wie häuslicher Gewalt, Drogenhandel oder organisierter Kriminalität einhergeht.

Sehr ermutigend war zudem die starke Unterstützung durch die indonesische Regierung. Vertreter verschiedener Ministerien betonten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit. So wurde berichtet, dass das Ministerium für Kommunikation und Digitales sowie das Forstministerium ein gemeinsames „Memorandum of Understanding“, also eine Absichtserklärung unterzeichnet haben, in der sie sich zum Einsatz gegen Tierleid auf Social Media positionieren. Zudem wird das bereits auf Bali bestehende Verbot von Primaten als Haustiere nun auf nationaler Ebene weiter vorangetrieben. Auch Polizei und Cybercrime-Einheiten sind bereits eingebunden und berichteten – in vertraulicherem Rahmen – von ihrem Vorgehen, Entwicklungen und nächsten Schritten. 

Besonders spannend und lösungsorientiert waren auch Beiträge zu den Mechanismen digitaler Plattformen. Russell Gray von der Global Initiative Against Transnational Organized Crime zeigte eindrucksvoll auf, wie Nachfrage Tierleid erzeugt. Plattformen verstärken problematische Inhalte nicht nur über Suchanfragen, sondern vor allem über Empfehlungssysteme. Nutzer*innen werden oftmals passiv mit entsprechenden Inhalten konfrontiert, weil Algorithmen sie als „passend“ einstufen. Zudem spielen Transaktionssignale und Monetarisierung eine zentrale Rolle. Diese Erkenntnisse unterstreichen, dass die Bekämpfung von Tierleid nicht bei einzelnen Videos enden darf, sondern die technischen Systeme dahinter adressieren muss.

Auch der Vortrag von Sigurdur Ingi Ragnarsson zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial technische Lösungen haben: Das Konzept des Visual Fingerprinting (#Hashing) könnte dabei helfen, bereits identifizierte Tierquälerei-Inhalte plattformübergreifend zu erkennen und zu stoppen. Der Satz beschreibt das gut:

Um etwas zu kriegen, musst du es erstmal finden“.

Von großer Bedeutung waren hierbei auch die Beiträge der Plattformen selbst. YouTube stellte seine aktuellen Maßnahmen vor und betonte, dass Tierquälerei ein relevantes Handlungsfeld sei. Angesichts von rund 20 Millionen täglich hochgeladenen Videos und 500 Minuten neuem Videomaterial pro Minute seien automatisierte Systeme unverzichtbar. Laut YouTube werden bereits 95 Prozent problematischer Inhalte automatisiert erkannt.

Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit mit SMACC und Mitgliedsorganisationen gelobt, um auch schwerer erkennbare Formen psychischer Tierquälerei künftig besser identifizieren zu können. Selbigem schloss sich – auch in direktem Austausch – ein Vertreter von TikTok an.

Besonders wichtig zu betonen ist zudem meine eigene Session, die ich ausgestalten und moderieren durfte:

KI, Tierquälerei und die Zukunft des Tierschutzes

Gemeinsam mit Stephanie Klausen von World Animal Protection Dänemark und dem Technologieexperten Robbie Locke diskutierten wir die Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz. Im interaktiven Format „Fake or Real?“ zeigte sich deutlich, wie schwer es vielen Menschen inzwischen fällt, KI-generierte und echte Tierinhalte voneinander zu unterscheiden.

Im Plenum und einer offenen Fragerunde diskutierten wir auch eine zentrale Frage: Warum sind KI-generierte Inhalte problematisch, selbst wenn kein reales Tier direkt verletzt wird?

Die Antworten waren eindeutig im Fazit: vielfache Gründe sprechen für ein klares Ja, etwa die Förderung unrealistischer Erwartungen, die Verstärkung der Nachfrage nach Wildtieren, die Gefahr durch Spendenbetrug und gefälschte Rettungsaktionen. Die lebhafte Diskussion sowie die anschließende Fragerunde haben gezeigt, dass das Thema auf großes Interesse stößt und uns fortan intensiver beschäftigen muss.

Neben den offiziellen Programmpunkten waren für mich insbesondere aber auch die zahllosen persönlichen Begegnungen wertvoll: Der Aufbau neuer Koalitionen, vertrauliche Gespräche mit Ermittler*innen, Regierungsvertreter*innen und Technologieexpert*innen sowie der offene Austausch über Lösungen mit anderen Organisationen machten die Konferenz außergewöhnlich produktiv.

Ein besonderes Augenmerk möchte ich hier auch auf das Thema Affen-Hass legen. Hier geht es um Inhalte, die wir in großen Teilen ganz bewusst nicht nach außen kommunizieren, da allein die textliche Aufarbeitung der immensen Grausamkeiten verstörend ist. Immer wieder werden wir zurecht gefragt, wie man es aushalten kann und das Sichten, Dokumentieren und Analysieren solch grausamer Gewalttaten verarbeitet. Auch dahingehend bestätigte sich auf dem Summit die Antwort: Austausch. Wir nahmen uns innerhalb unserer Arbeitsgruppe viel Raum, um über die Methoden im Umgang zu sprechen und wie man langfristig mit der psychischen Belastung dieser Arbeit umgehen kann. Auch schmerzliche Fragen wie „Was passiert, wenn wir keinen Erfolg haben?“ wurden besprochen und zeigen, wie herausfordernd dieses Engagement sein kann. Diese enge Verbundenheit gibt Stärke. Darüber hinaus brachten wir einige nächste Schritte auf den Weg.

Am Ende habe ich Bali mit einem Gefühl von Stolz und Stärke verlassen.

Der Summit hat deutlich gemacht, dass Online-Tierquälerei schon lange kein Randthema mehr ist. Sie ist ein Thema der Plattformen, der Strafverfolgung, der Gesetzgebung und der digitalen Sicherheit. Und wir als WTG sind mit unserer Kampagnenarbeit federführend. In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass wir mit unserer Arbeit bereits früh Pionierarbeit geleistet haben. Viele der Themen, die heute auf internationaler Ebene diskutiert werden, beschäftigen uns bereits seit Jahren. Insbesondere bei den Themen Affenqual, den inszenierten Tierrettungen in Uganda, „Animal Crush“ sowie bei der Entwicklung gesetzlicher Rahmenbedingungen konnten wir zielführend unsere Erfahrungen und Erkenntnisse einbringen. Auch unsere Gesetzesinitiative durch die Novellierung des Tierschutzgesetzes (§17a) oder den §131 im Strafgesetzbuch wurde als relevantes Gerüst für zukünftige regulatorische Ansätze in weiteren Ländern wahrgenommen.

Für mich persönlich war deshalb eine der wichtigsten Erkenntnisse: Wir sind eine internationale Bewegung, die erfolgreich auch Regierungen, Plattformen und Strafverfolgungsbehörden einbezieht. Der SMACC Global Summit 2026 war deshalb nicht nur ein Meilenstein für den globalen Tierschutz, sondern auch eine Bestätigung dafür, dass beharrliches Engagement langfristig Veränderungen anstoßen kann.

Jetzt gilt es, die entstandenen Kontakte, Ideen und Kooperationen in konkrete Ergebnisse für Tiere weltweit zu übersetzen. Das gehen wir mit voller Stärke an!

Jede Spende zählt

Bitte stärken Sie die Kampagne

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir mit voller Kraft unserer Forderung Ausdruck verleihen.

#StopptTierleid: Neuigkeiten rund um die Kampagne

Erschütternde Fake-Rescues aus Uganda: Hundeleid für Spendengelder!

Zusammen mit weiteren Organisationen innerhalb der Social Media Animal Cruelty Coalition (SMACC) haben wir zahlreiche Tierrettungs Accounts auf… Weiterlesen »

SMACC Global Summit 2026: Einladung zur globalen Konferenz gegen Tierleid auf Social Media

Am 11. und 12. Juni 2026 wird der "SMACC Global Summit" live in Persona in Indonesien stattfinden und… Weiterlesen »

Gemeinsam laut für Tiere: Kundgebung setzt starkes Zeichen

Am Sonntag, den 17. Mai 2026, haben wir als Welttierschutzgesellschaft mit zahlreichen Tierschützer*innen ein starkes Zeichen in Berlin… Weiterlesen »

Fake-Rettungen in Uganda aufgedeckt – jetzt brauchen die Hunde echte Hilfe!

Es braucht sowohl ganz akut Hilfe bei der Rettung und Versorgung der geschundenen Tiere als auch fortlaufend investigative… Weiterlesen »

Einladung zur Kundgebung „Tier-Liebe statt Lobby-Liebe“ am 17. Mai 2026 in Berlin

Bilder und Videos von Gewalt gegenüber Tieren verbreiten sich in sozialen Netzwerken nahezu uneingeschränkt. Dadurch wird Tierleid verherrlicht… Weiterlesen »

Novelle des Tierschutzgesetzes: Wir bleiben dran!

Wie im Koalitionsvertrag angekündigt, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat nun einen Referentenentwurf zur Änderung des… Weiterlesen »

Offener Brief für mehr Primatenschutz

Im Rahmen unserer Kampagne haben wir einen dringenden Appell an das Forstministerium der Republik Indonesien gerichtet – wir fordern: Ein landesweites Verbot des Handels mit… Weiterlesen »

Babyaffe „Punch“ geht viral: Ein Social‑Media‑Phänomen mit Problemen

Die rührenden Bilder um Punch‘ und sein Stofftier lösten weltweit eine Welle des Mitgefühls aus. Auch uns als… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Zuspruch aus den Regierungsparteien

Im deutschen Tierschutzrecht klafft eine große Lücke: Gewalt gegenüber Tieren kann nach aktueller Rechtslage straffrei verherrlichend und verharmlosend… Weiterlesen »

5 Jahre #StopptTierleid

Es war der Welttierschutztag 2020, als wir die Kampagne "Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken" ins Leben riefen und… Weiterlesen »

Alles begann mit diesem Welpen

Fünf Jahre intensiver Kampagnenarbeit liegen hinter uns. Doch um das Grauen zu beenden und endlich entscheidende Schritte zu… Weiterlesen »

SMACC Global Summit 2025: Erste globale Konferenz gegen Tierleid auf Social Media

Mit dem SMACC Global Summit 2025 fand die erste internationale Konferenz zum Thema Tierleid auf Social Media statt.… Weiterlesen »

Wie Öffentlichkeit wirkt: Festnahmen im Affenqual-Netzwerk

Von unserem Bericht über eine BBC-Dokumentation hin zu Festnahmen in Indonesien, den USA und Großbritannien: Am Beispiel der… Weiterlesen »

ZDF „Die Spur“ über inszenierte Tierrettungen

Unser Bericht über Fake Rescues (inszenierte Tierrettungen) auf Social Media bot einem Journalist*innen-Team Anlass, tiefgründig zu den Machenschaften… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Otter als Haustier halten: Bitte nicht!

Seit Jahren erfahren Otter vor allem in asiatischen Ländern wie Vietnam oder Japan eine zunehmende Nachfrage zur Haltung… Weiterlesen »

Tierleid auf Social Media: Facebook befördert Missbrauch von Affen 

Es waren verstörende Inhalte, die auf Facebook unseren besonderen Fokus hatten: Zwei Facebook-Profile mit bis zu 57.000 Follower*innen… Weiterlesen »

Indonesien: Unvorstellbares Affenleid durch Wildtierhandel

Grausam seiner Mutter und seinem Lebensraum entrissen, wurde dieser junge Affe in Indonesien über Monate alleine in einem… Weiterlesen »

Tierleid für Likes: Das muss die nächste Bundesregierung stoppen!

Am 3. März wird der World Wildlife Day begangen, ein Tag im Namen der Wildtiere weltweit. Wir möchten… Weiterlesen »

Bundestagswahl 2025: Und der Tierschutz? 

Mit Blick auf die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 haben wir uns die Positionen und Programme relevanter Parteien… Weiterlesen »

Spenden für Tierrettungen: Darauf sollten Sie achten!

Unser Bericht über Fake-Rescues hat aufgedeckt, wie mit inszenierten Tierrettungsvideos auf Social Media Spenden gesammelt werden: In großem… Weiterlesen »

Neues Tierschutzgesetz gescheitert: Ein Trauerspiel

Mit der Novellierung des Deutschen Tierschutzgesetzes wollte sich die Bundesregierung endlich lang überfälligen Lücken im bestehenden Gesetz widmen.… Weiterlesen »

Fake-Rescues: Was auf den Schock jetzt folgen muss

Zurecht hat viele der Bericht über inszenierte Rettungen, den wir am diesjährigen Welttierschutztag veröffentlicht haben, schockiert. Wieder einmal… Weiterlesen »

Inszenierte Tierrettungen auf Social Media: Neuer Bericht entlarvt Betrug auf Kosten der Tiere

Es ist eine besonders perfide Form von Tierleid auf Social Media: Tiere in Gefahrensituationen zu bringen, um sie… Weiterlesen »

#StopptTierleid: So erkennen Sie Fake-Rescues  

Inszenierte Tierrettungen zu identifizieren und von echten Tierschutzbemühungen zu unterscheiden, kann schwierig sein. Die Fake Rescues werden immer… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Faultier als Haustier halten: Bitte nicht!

Faultiere haben über die letzten Jahre an großer Beliebtheit gewonnen. Die Wildtiere bekommen den Trend zu spüren: Neben… Weiterlesen »

Protest vor der TUI-Zentrale in Berlin

Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen forderten wir im Rahmen eines Protests vor der Zentrale der TUI Group, dass der… Weiterlesen »

Affenquäler*innen das Handwerk legen!

neben der unermüdlichen Kampagnenarbeit hierzulande durch das Dokumentieren und Melden der grauenvollen Tierleid-Inhalte auf Social Media und unseren… Weiterlesen »

#Kein Haustier: Plumploris als Haustier halten? Bitte nicht!

Zahllose Videos und Fotos kursieren, in denen die Tiere gekuschelt, gestreichelt und verhätschelt werden. In diesem Tierschutzblog zeigen… Weiterlesen »

Weltweite Protestwelle gegen Tierleid auf Social Media

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Social Media Animal Cruelty Coalition (kurz SMACC) gingen wir am 04. Juni 2024… Weiterlesen »

Novelle des Tierschutzgesetzes: Das sind unsere Forderungen!

Bis März 2024 hatten Verbände wie wir die Möglichkeit, aktiv Stellung zu beziehen und weitere Forderungen einzubringen. Diese… Weiterlesen »

04. Juni 2024: Online-Aktionstag gegen Tierleid in Social Media

Seien Sie am 04. Juni beim Online-Aktionstag zur Kampagne #StopptTierleid in sozialen Netzwerken dabei Weiterlesen »

TV-Tipp: ARD-Film über Tierleid auf Social Media

Das Y-Kollektiv – ein Programm der ARD – hat sich in einem gut halbstündigen Film umfassend der Problematik… Weiterlesen »

#StopptTierleid: England macht’s vor!

Mit dem UK Safety Bill positioniert sich Großbritannien weltweit als Vorreiter in Bezug auf ein Ende der uneingeschränkten… Weiterlesen »

#Kein Haustier: Affen als Haustier halten? Bitte nicht!

Viele verschiedene Affenarten, wie Kapuzineräffchen, Weißbüschelaffen und Totenkopfäffchen, landen immer öftermehr und mehr in menschlicher Obhut. In diesem… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wie Affen für Social Media leiden

Das Schicksal des Affen Bao in Vietnam zeigt eindrücklich, wie Makaken in Haustierhaltung leiden. Bitte helfen Sie uns,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Neuer Report belegt Makaken-Leid für Social-Media-Content

Der neue Report aus der Social Media Cruelty Colation (SMACC) dokumentiert massive körperliche und seelische Schäden, die die… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Meta muss endlich handeln!

Am 31. Juli 2023 haben wir Mitglieder der Social Media Animal Cruelty Coalition an wichtige politische Persönlichkeiten bei… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wenn verurteilte Tierqual viral geht

Drei aktuelle, schwer verstörende Fälle belegen wieder: Die Darstellung von Tierleid in sozialen Netzwerken muss verboten werden! Weiterlesen »

Qualzucht: Ist mein Leid so lustig?

Die Kampagnenarbeit braucht Kraft und einen langen Atem – deshalb bitten wir Sie von Herzen, uns mit einer… Weiterlesen »

Interview mit Diana Plange, Qualzucht-Expertin

Im Interview sprechen wir über Qualzucht aus gesellschaftlicher, politischer und tierschutzfachlicher Perspektive. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Unkritische Darstellung von Qualzucht stoppen!

Unserer Ansicht nach ist die unkritische Darstellung ein Grund für die anhaltend hohe Nachfrage nach Qualzuchten. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Über das Risiko der Nachahmung

Es besteht die Gefahr, dass Inhalte – insbesondere auch durch die Involvierung von Influencer*innen und Petfluencer*innen – nachgeahmt… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Diese Haustiertrends sind problematisch!

Immer häufiger werden die Abgrenzungen zwischen Haus-, Nutz- und Wildtieren überschritten und Tiere geraten in menschliche Obhut, die… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Neuer SMACC-Bericht

Wildtiere wie Affen, Tiger und Eidechsen werden für Likes und Kommentare in sozialen Medien psychisch und physisch gequält.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Weil Wissenschaft wirkt

Das Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover widmet sich jetzt im Rahmen eines… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Jetzt im globalen Bündnis SMACC

Als Mitglied in einem globalen Bündnis und mit intensivierter Informationsarbeit heben wir unser Engagement jetzt auf die globale… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Verkleidete Tiere – Wo fängt Tierleid an?

Die sozialen Netzwerke sind voll mit Bildern und Videos von vermeintlich lustigen Tieren in Verkleidung – Hunde und… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Petfluencer*innen-Check

Wir haben uns 50 der reichweitenstärksten Petfluencer*innen-Profile aus dem deutschsprachigen Raum genauer im Hinblick auf mögliche Tierleid-Darstellungen angeschaut.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Das sagen die Netzwerke!

Instagram und Facebook sowie YouTube, Snapchat und TikTok scheint Tierleid nicht (mehr) kalt zu lassen: In diesen Netzwerken… Weiterlesen »

#StopptTierleid: virtueller Aktionstag

Machen Sie mit uns Freitag, den 13. zum Glückstag für Tiere! Im Rahmen des virtuellen Aktionstages #StopptTierleid wollen… Weiterlesen »

Qualzucht im Fokus: Teacup-Hunde

Mini-Züchtungen sind oft eine Qual für die Tiere und können gravierende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Es tut sich etwas

Wir wissen, wie schwer ertragbar die Inhalte unserer Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ zum Teil sind.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Auf ins Tierschutzjahr 2022

2021 haben wir erst Anlauf genommen, um jetzt – im Tierschutzjahr 2022 – nachhaltige Erfolge für unsere Kampagne… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Igel als Haustier halten? Bitte nicht!

Immer öfter werden die kleinen Wildtiere in privater Hand als Haustiere gehalten – was aus tierschutzgründen entschieden abzulehnen… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Check der Ampelkoalition

„Fortschritt wagen“ steht drauf, doch wie viel Wandel und Fortschritt ist mit Blick auf unsere Forderung, die Darstellung… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tiefe Einblicke in den Meta-Konzern (ehemals Facebook)

„Je schädlicher der Inhalt, desto mehr Reichweite bekommt er“: Was Frances Haugen ausspricht, dürfte das Unternehmen Meta (ehemals… Weiterlesen »

#StopptTierleid: YouTube schränkt wertvolle Hilfe ein

Die aktuelle Entscheidung des Netzwerks YouTube, bei der Moderation von Inhalten künftig die freiwillige Unterstützung engagierter Nutzer*innen einzuschränken,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: CatTape trifft CatSquare-Challenge

Während in der CatTape-Challenge die Tiere wider Willen in Tierleid-Situationen gebracht werden, begeistert die CatSquare-Challenge mit Liebe zum… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Völlig abgehoben

Was glauben Sie, kommt dabei heraus, wenn in einer Challenge (englisch für Herausforderung) die Aufforderung „Das schaffst Du… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Beitrag im ZDF Magazin „Volle Kanne“

"Tiervideos im Netz werden millionenfach geklickt. Manchmal überschreiten Petfluencer*innen dabei aber Grenzen." Mit diesen Zeilen moderiert das ZDF-Magazin… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wildtierkontakt – Bitte vermeiden!

Bitte machen Sie sich mit uns für den Schutz der Wildtiere stark: Setzen Sie sich engagiert dafür ein,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Der Mensch als zunehmende Gefahr für Faultiere

Insbesondere für wilde Tiere wie Faultiere wachsen die Gefahren zunehmend. Schuld daran ist auch der Mensch, wie wir… Weiterlesen »

Das war der Aktionstag #StopptTierleid am Welttierschutztag 2021

Am 04. Oktober, dem Welttierschutztag, riefen wir zum Aktionstag #StopptTierleid auf - vor Ort in Berlin und online. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Stärken Sie die Kampagne!

Verleihen Sie der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ die jetzt so dringend benötigte Kraft! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wie sich CDU, SPD, Grüne und Co. zur Darstellung von Tierleid positionieren

Wer hat unser Thema bereits im Blick? Was planen die Parteien in Bezug auf die Stärkung des Tierschutzes… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Podcast zum Thema Tierleid in sozialen Netzwerken

Der Podcast "Zurück zum Thema" von detektor.fm erörtert mit uns das Thema des (inszenierten) Tierleids auf Social Media.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: „Melden und Löschen ist die sinnvollere Reaktion.“

Was steckt hinter der Darstellung von Gewalt gegen Tiere in sozialen Netzwerken? Wer sind die Ersteller*innen der Inhalte… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Unsere politische Arbeit hat begonnen!

Mitten im Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September 2021 wollen wir so unsere Forderung für ein Verbot der… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Engagieren Sie sich mit uns!

Mobilisieren Sie Ihr Umfeld, sich mit uns gegen das Tierleid in sozialen Netzwerken stark zu machen! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Achtung bei diesen Inhalten!

Leider kursieren gleich zwei Tierleid-Inhalte gänzlich unkritisch: Sowohl Kuh Rani als Inzucht (d.h. ihre Elterntiere sind verwandt) als… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Live-Doku zeigt ein erschütterndes Bild

Intensiv haben wir im Rahmen einer „Live-Dokumentation“ in den letzten Wochen ausgewählte sozialen Netzwerke und ihre Inhalte durchforstet.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Von Affen und Menschen

„Affen sind wundervoll, aber nicht für Selfies“. Was nach diesem Zitat von Ian Redmond am Montagabend in der… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tierleid, wohin das Auge reicht

Von Videos mit Affen im Schaumbad über Hahnenkämpfe im Live-Stream bis zur irren Freude am Erschrecken von Kühen:… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Fashiontrend schafft Tierleid

Aktuell beobachten wir mit Sorge die wachsende Bekannt- und Beliebtheit eines amerikanischen Produzenten von Hundeschuhen. Ja, Sie haben richtig gelesen:… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tierleid ist keine Komik

Dieser Tage steht das Schaf Baraack im Rampenlicht vieler deutscher Medien – mit diesem Bild: Weiterlesen »

#StopptTierleid: Äffchen im Wohnzimmer? Nein!

Marcus Frank Adolf Prinz von Anhalt postet in seinem Instagram-Profil ein Video vom Weihnachtsgeschenk, das er seiner Tochter… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Savannah- und Bengalkatzen als Haustier halten? Bitte nicht!

Die Haltung der Tiere ist besonders anspruchsvoll und aus Tierschutzsicht nicht zu befürworten. Weiterlesen »

#Challenges – Wie sich Tierleid in den sozialen Netzwerken verbreitet!

Wie wichtig unsere Forderung für ein Stopp des Tierleids in den sozialen Netzwerken ist, zeigt sich an den… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Alpaka als Haustier halten?

Laufend werden Videos und Fotos von Menschen im Kontakt mit den Tieren in den sozialen Netzwerken geteilt –… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Minischwein als Haustier halten?

Schätzungen zufolge werden heute mehrere tausend Minischweine, auch Teacup Schweine genannt, in Deutschland als Haustiere gehalten – laut… Weiterlesen »

Sie haben Fragen? Nehmen Sie gern Kontakt auf:

Ihre Ansprechpartnerin ist Wiebke Plasse

Leiterin Kommunikation und Fundraising

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: wpl@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin