Bereits mehr als 3500 Tiere gerettet

In der von der Flut besonders stark betroffenen indischen Region Odisha sind wir zusammen mit unserer Partnerorganisation Action for Protection of Wild Animals (APOWA) mit einer Soforthilfe im Einsatz. Dazu reist ein Team, bestehend aus einem Tierarzt und vier Helfern seit Anfang September durch mehrere Gemeinden und hilft, wo die Not am größten ist.

Hintergrund: Flut in Indien

Nachdem die Temperaturen im Juni auf teils bis zu 47,5 Grad gestiegen waren, ist die Regenzeit mit besonders hohen Niederschlagsmengen über den ostindischen Bundesstaat Odisha hereingebrochen und hat teils schwere Überschwemmungen verursacht. Wie so oft trifft es vor allem die Ärmsten der Armen – und ihre Tiere.

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Nach nur einem Monat können wir eine erfolgreiche Zwischenbilanz ziehen: Bereits 3.762 Tiere aus 15 Dörfern wurden medizinisch erstversorgt, geimpft sowie mit dringend notwendigen Vitaminen und Mineralien versorgt. Infizierte Wunden, Durchfall, Fieber und Lungenentzündungen, aber auch sich schnell ausbreitende Viruserkrankungen wurden behandelt.

Jedem Dorf wurde darüber hinaus ein Erste-Hilfe-Koffer überlassen, mit dem die Bewohner in der Lage sind kleinere Wunden selbst zu versorgen. Dieser enthält Desinfektionsspray, sterile Verbandsmaterialien und weiteres Equipment für die Erstversorgung und wurde in die Verantwortung eines geschulten Gemeindemitgliedes übergeben.

Mehrere Organisationen leisteten in der schweren Flutkatastrophe – ausgelöst durch die stärksten Regenfälle seit Jahren – humanitäre Hilfe. Da die zahlreichen Tiere für viele Familie überlebenswichtige Begleiter darstellen, die nicht nur Nahrung, sondern auch Einkommen sichern, haben wir gemeinsam mit APOWA in der Region Odisha die dringend notwendige tiermedizinische Hilfe begonnen.

Mittlerweile gehen die Flutmassen langsam zurück, die starken Regenfälle halten jedoch an und erschweren weiterhin die ärmlichen Lebensverhältnisse von Mensch und Tier. Daher wird das Team unserer Partnerorganisation APOWA auch in den kommenden Wochen unermüdlich für die zahlreichen Kühe, Büffel, Ziegen, Schafe und Schweine im Einsatz sein.

Zusammen mit APOWA engagieren wir uns bereits seit Beginn dieses Jahres »für eine bessere tiermedizinische Versorgung und Haltung von Nutztieren. Mit Hilfe mobiler Kliniken werden sie nicht nur versorgt, gleichzeitig werden die Besitzer über die richtige Haltung informiert und ihnen Basiswissen zur Gesunderhaltung vermittelt. Zudem werden in den Dörfern Tierschutzgruppen gebildet, die die langfristige Verbesserung der Situation für die Tiere sichern sollen.

Helfen Sie den Tieren in Indien aus ihrer Not!

Schon mit 70 Euro finanzieren Sie die Bereitstellung eines Erste-Hilfe-Kits, das wir den Tierschutzgruppen aushändigen.

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